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Programm
Kongressbuch 2011
Kongressbuch 2009

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Veranstalter:

Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie
Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie
(gemeinnützige Organisation)
Fortbildung in trauma- und körperorientierter schulenübergreifender Psychotherapie

Trauma-Institut-Leipzig
Trauma-Institut-Leipzig an der Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie

Fortbildungszyklen für Traumafachberater und Psychotraumatherapeuten

Psychotraumazentrum Leipzig, e. V
Psychotraumazentrum Leipzig e. V.
SAFE®-Kurse - Sichere Ausbildung für Eltern zur Förderung einer sicheren Eltern - Kind - Bindung


Wir danken allen Referenten, Teilnehmern und den vielen Helfern für den erfolgreichen Abschluß des Symposiums. Wir freuen uns besonders über das gestiegene Interesse an dem Thema, was durch die hohe Teilnehmerzahl sichtbar wurde und durch zahlreiche Presseberichte belegt wurde.

Wir möchten auch auf die Herausgabe des Buches zum Kongress hinweisen, das im März 2012 im Asanger Verlag erscheinen wird.

 

Täterintrojekte – Diagnostik und therapeutische Konzepte dissoziativer Strukturen

Ralf Vogt (Hg.)

Asanger Verlag, Kröning

ISBN 978-3-89334-571-7



Ihr Organisationsteam des TIL und PTZ


AVRecord

Viele der Vorträge können bei AV-Records unter diesem Link als DVD bestellt werden



Resümeeenglish

Das Fachsymposium Täterintrojekte vom 16.-20.06.2011 war mit 250 Besuchern der bisher größte Erfolg des Teams vom Trauma-Institut-Leipzig und dem Psychotraumazentrum-Leipzig. Die Rückmeldungen der Tagungsteilnehmer haben uns vielfach bestätigt, dass wir mit dem brisanten Fachthema sowie der Auswahl der Referenten eine hochinteressante Schwerpunktdiskussion für Psychotraumatologen als auch vieler psychotherapeutisch/beraterisch arbeitenden Kollegen aufgreifen und fruchtbar befördern konnten.
Es macht uns als Veranstalter natürlich stolz, wenn wir konstatieren können, dass unser Symposium die erste internationale Fachtagung zu dem komplizierten Thema der Täterintrojekte war. Auch die Resonanz der anwesenden Referenten aus den USA, Großbritannien und Deutschland untereinander fanden wir sehr spannend, da die Fachkollegen zwar selbst als Spezialisten auf dem Gebiet der Psychotraumatologie vielfach durch unser Symposium in eine erste persönliche Diskussion getreten sind.
Die Teilnehmer kamen dieses Mal aus Schweden, Dänemark, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Tschechien und Deutschland.
Für uns war es eine Premiere mit insgesamt vier Übersetzern nicht nur vom Englischen ins Deutsche, sondern auch für unsere ausländischen Teilnehmer vom Deutschen ins Englische Übersetzungen anbieten zu können, was die Teilnehmerresonanz deutlich verbessert hat. Gespräche in den Pausen und auf dem Tagungsfest zeigten uns, wie Kollegen von den verschiedenen Horizonten aus, ähnliche und divergente Problematiken sehen. Einig waren sich nahezu alle Teilnehmer, dass das Thema der Diagnostik und Behandlung von Täterintrojekten bei komplextraumatisierten / dissoziativen Patienten noch in den nächsten Jahren ein wichtiger Forschungsschwerpunkt der fortgeschrittenen Psychotraumatherapie sein wird und das Tagungen wie die unsere nur ein Anlass und Motor für diese Entwicklungsinitiativen sein können.
Auf dem Symposiumsfest war außerdem gut zu spüren, dass Traumatherapeuten aller Couleur viel Lust auf Bewegung, Kontakt und Spaß haben, um gewissermaßen dem Alltags-Born-Out selbstfürsorglich entgegenzuwirken. Die Clowns der Leipziger Nasen und die Kabarettgruppe um Carolin Fischer (academixer) haben dazu guten Anlass geboten. DJ Andy hat möglicherweise das frühere Jugendalter der meisten Referenten berücksichtigt und viel Ost- und West-Rock aus den 60-er/70-er Jahren geboten. Beim Barbecue vom Michaelis Catering war unschwer zu bemerken, dass diese Company im Gourmet-Führer der Stadt Leipzig seit Jahren erwähnt wird.
Doch zurück zum schwierigen Fachthema! Wer die Vorträge verpasst hat oder während der Tagung nicht gut mitschreiben konnte, dem seien nochmals die Mitschnitt-DVDs von AV-Record empfohlen, da viele Referate brandneu waren und derzeit nur so genau zitiert bzw. genutzt werden können. Wer etwas gern schwarz auf weiß besitzen möchte, dem können wir das Fachbuch: Täterintrojekte (Hg. Ralf Vogt im Psychosozialverlag Gießen) empfehlen. Es enthält neben wichtigen Kongressbeiträgen o.g. Referenten auch neue Forschungsergebnisse des Psychotraumazentrums Leipzig sowie einen längeren Artikel des von uns hoch geschätzten Kollegen Dr. Harvey S. Schwartz aus San Francisco (USA), der auf dem Gebiet der dissoziativen/komplextraumatisierten Störungen eine internationale Koryphäe ist. Er konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst kommen, hat aber das Symposiumsanliegen mit aller Kraft unterstützen wollen. Ihm als auch allen anwesenden Referenten, Symposiumsteilnehmern sowie der großen zuverlässigen Gruppe von Tagungshelfern sei abschließend nochmals ganz herzlich gedankt!!! Vielleicht sehen wir uns auf dem nächsten Symposium im Juni 2013 wieder!

Gute Zeit bis dahin,
Ihr Team des TIL und PTZ Leipzig

 

Bilder

Empfang
Anmeldung
Ralf Vogt
Ralf Vogt, Leipzig
Colin Ross
Colin Ross, Dallas (USA)
Vortragssaal
Vorträge 2. Tag
Innenhof, entspannen mit Qigong
Innenhof, entspannen mit Qigong
Colin Ross, übersetzt von Winja Lutz
Colin Ross, übersetzt von Winja Lutz
Tilmann Moser
Tilmann Moser, Freiburg
Michaela Huber
Michaela Huber, Göttingen
Vortragssaal
Vorträge 3. Tag
Renée P. Marks
Renée P. Marks, Manchester (GB)
Renate Hochauf
Renate Hochauf, Altenburg
Anmeldung
Anmeldung
Live-Demonstartion
Frau Hoppe und Frau Bruns vom PTZ Leipzig
Martin Sack
Martin Sack, München
Irina Vogt
Irina Vogt, Leipzig
Das Übersetzer-Team
Das Übersetzer-Team (Joachim Wiese, Dirk Sprenger, Mario Ebest
Joanne Twombly
Joanne Twombly, Boston (USA)
Schwein gehabt
Schwein gehabt
Anmeldung
Anmeldung
Ute Hedtke, Wiebke Bruns
Ute Hoppe, Wiebke Bruns, Leipzig
Mr and Mrs Ross
Mr Ross und Partnerin, Dallas (USA)
Winja Lutz
Winja Lutz, Leipzig
Wiebke Bruns
Wiebke Bruns, Leipzig
Gesprächsrunde in der Pause
Gesprächsrunde in der Pause
Clowns
Verzweifelte Clowns
Clowns
Clowns: der Schatten zettelt etwas an
Clowns
Clowns: Alle gemeinsam
Clowns
Clowns: Mit Vorsicht und Bewunderung

Stürmische Clowns

Wunderbare Puppen von Frau Lange

Objekte zum Anfassen und Pausengespräch

Jede Menge angeregte Pausengespräche
Clowns
Clowns-Geheimnisse

Akademixerin Carolin Fischer spielte auf dem Kongressfest

Auch für Spaß war gesorgt
Ralf Vogt, Kongessankündigung
Ralf Vogt, Kongessankündigung


Referenten des Täterintrojekte-Symposiums

Colin RossPh. D. Colin Ross ist Psychiater und Arzt aus Dallas (USA) und einer der derzeit führenden Vertreter der Behandlung von dissoziativen Störungen aus den USA. Er ist weltweit Ausbilder in seinem Fachgebiet und hat sich besonders mit wissenschaftlichen Publikationen zur Aufdeckung der Mind-Control-Experimente des CIA einen Namen machen können. Seine Lehrvideos zur Diagnostik und Therapie dissoziativer Identitätsstörungen sind weltweit gefragt. Colin Ross wird eine aktuelle Position zu allen wichtigen Hauptfragen des Symposiums beziehen und uns einen Einblick in den neuesten Stand seiner Konzeption geben.

Joanne TwomblyPh. D. Joanne Twombly ist Psychotherapeutin, klinische Sozialarbeiterin (MSW) und EMDR Ausbilderin aus Boston (USA) und eine langjährige führende Vertreterin der Internationalen Fachgesellschaft für Trauma und Dissoziation. Sie ist Ausbilderin in vielen Ländern und hat eine große Zahl von Fachartikeln über Formen des EMDR mit den verschiedenen dissoziativen Störungen anhand von Studien und umfangreichen Fallberichten verfasst. Sie wird über die Entstehung von Täterintrojekten und deren differenzierten Behandlung mit EMDR berichten sowie katamnestische Ausblicke für die Behandlungsstabilität geben.

Renate HochaufDr. Renate Hochauf ist psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis in Altenburg (Thüringen) und Ausbilderin für Psychotraumatologie am DIP in Köln. Sie hat als Psychoanalytikerin, Therapeutin für Katathymes Bilderleben und Spezialistin für frühe pränatale Psychotraumatisierungen ein eigenes Diagnostik- und Behandlungskonzept entwickelt, mit welchem sie zunehmend national und international beachtet wird.
Frau Hochauf wird auf dem Symposium zu ihrem eigenen Konzept der prozessorientierten Täterintrojektdiagnostik sowie die daraus ableitbare Methodik der Täterintrojektinterventionen mit szenischer und imaginativer Arbeit theoretisch und praktisch vorstellen.

Michaela HuberDP Michaela Huber ist freiberufliche Psychologin aus Göttingen und eine der „dienstältesten“ Psychotherapeutinnen für dissoziative Störungen in Deutschland. Sie ist Begründerin der deutschen Sektion der ISSD und hat darin viele fachwissenschaftliche Tagungen mit internationalen Gästen ins Leben gerufen. Frau Huber hat für ihre professionellen Beiträge und Fachbücher den „Internationalen Distinguished Achievement Award“ der ISSD verliehen bekommen und ist Ausbilderin mit eigenem Curriculum zur Behandlung von dissoziativen Störungen.
Sie wird auf dem Symposium zu den bösen, zerstörerischen und intriganten Seiten von Täterintrojekten anhand von Fallbeispielen sprechen und Bezugspunkte zu strukturellen Behandlungskonzepten anderer Kollegen historisch und aktuell herstellen.

Martin SackPD Dr. Martin Sack ist Facharzt für psychosomatische Medizin und leitender Oberarzt an der Universitätsklinik rechts der Isar in München. Er ist amtierender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie und publiziert seit Jahren zu vielen Forschungsfragen des EMDR sowie besonderen methodischen Fragen der Traumathera- pie. Hierbei favorisiert er ausdrücklich sanftere Formen der Psychotraumadiagnostik und -behandlung. Er wird in seinen Ausführungen zu neurobiologischen Forschungsbefunden der Entstehung von spezifischen Täterintrojekten und der daraus ableitbaren Modellbildung sprechen, weil sich daraus gewisse Implikationen für das Körperselbst, die Selbstwahrneh- mung und die Bedeutung der realitätsorganisierenden Umwelt ergeben.

Renée P. Marks Dr. Renée P. Marks arbeitet als klinische Kinder- und Jugendtherapeutin in der Nähe von Manchester in Großbritannien. Sie verfügt über eine bereits 26-jährige Berufserfahrung bei der Arbeit mit komplextraumatisierten Kindern in Südafrika und England. Ihre Spezialisierung liegt in der Konzeption zur Diagnostik und Behandlung von dissoziativen / komplextraumatisierten Kindern aus Adoptiv- und Pflegefamilien. Auf dem Symposium wird sie aus diesem Bereich theoretische Prämissen als auch interessante Fallbeispiele zur frühen Erkennung und zum methodischen Umgang mit Täterintrojekten bei geschädigten Kindern per Video zeigen und diskutieren.

Tilmann MoserDr. Tilmann Moser, Jg. 1938, Studium Literaturwissenschaft, Journalistik, Soziologie und Politologie. Ausbildung zum Psychoanalytiker am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt/Main. 9 Jahre Assistent und Dozent für Psychoanalyse und Kriminologie am Fachbereich Jura an der Universität Frankfurt/Main. Seit 1978 Arbeit in privater Praxis in Freiburg i.B.. Arbeitsschwer-punkte: die Integration von Körperarbeit in die Psychoanalyse; die seelischen Nachwirkungen der NS-Zeit; die seelischen Nachwirkungen repressiver Religiosität.

Wiebke BrunsDP Wiebke Bruns aus Leipzig. Tiefenpsychologische Psychotherapeutin i.A. am Köln-Bonner-Ausbildungsinstitut seit 2006 (kbap), Mitbegründerin des Psychotraumazentrums Leipzig e.V., SAFE®-Mentorin (bindungsorientiertes Fortbildungsprojekt für werdende Eltern nach Brisch, LMU-München), Körpertherapeutin und Staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin. Selbstständige Kursleitertätigkeit im Bereich Psyche und Körper. Mehrjährige klinische Tätigkeit als Psychologin. Seit 2003 Fortbildungen in trauma- und körperorientierter Psychotherapie am Trauma-Institut-Leipzig (TIL), Traumafachberaterin auf dem Weg zur Traumapsychotherapeutin.

Ute Hedtke TFB Ute Hoppe, Traumafachberaterin seit 2008. Geb. 1963, Dipl.(FH) Ing. Tiefbau, SAFE – Mentorin (nach Prof. Brisch, LMU München), Stellvertretende Vereinsvorsitzende und Mitbegründerin des Psychotraumazentrum Leipzig e.V.

Winja Marie LutzWinja Marie Lutz, Geboren 1974, Erzieherin, Diplom bildende Künstlerin, Studentin der Psychologie, Traumafachberaterin in Ausbildung. Arbeit als Künstlerin, als Erzieherin in der stationären Jugendhilfe, als wissenschaftliche Mitarbeiterin in psychotherapeutischer Praxis und als Dolmetscherin (English-Deutsch) im traumatherapeutischen Fachbereich. Längere Aufenthalte in London und San Francisco.

Irina VogtDP Irina Vogt ist psychologische Psychotherapeutin in einer Leipziger Gemeinschaftspraxis sowie Leiterin des Trauma-Institut-Leipzig (TIL). Sie arbeitet als Psychotraumatologin und analytisch-tiefenpsychologische Körperpsychotherapeutin mit Erwachsenen, Kindern und Gruppen in vielen Settings. Zusammen mit ihrem Ehemann gestaltet sie das gemeinsame Ausbildungsprogramm SPIM-20-KT seit Jahren mit und entwickelt darin spezifische Spielsettings sowie Behandlungsabschnitte für hochdissoziative Störungen. Frau Vogt wird auf dem Symposium besonders über die Entstehung von Täterimplantaten sprechen und Fallbeispiele für deren Behandlung erläutern.

Ralf VogtDr. Ralf Vogt ist psychologischer Psychotherapeut in einer Leipziger Gemeinschaftspraxis sowie Leiter des Trauma-Institut-Leipzig (TIL). Er arbeitet als Psychotraumatologe und analytischer Körperpsychotherapeut mit Erwachsenen, Kindern und Gruppen. Seit 1996 entwirft er Settings mit „beseelbaren Therapieobjekten“ zur spezifischen Behandlung für komplextraumatisierte / dissoziative Störungen in der Einzel- und Gruppenpraxis. Seit 2006 trägt dieses sich ständig ausweitende Behandlungskonzept den Namen SPIM-20-KT und wird durch Fachpublikationen und Forschungsstudien untermauert. Herr Vogt hat inzwischen dieses Vorgehen manualisiert und auch im internationalen Rahmen vielerorts Kollegen vorgestellt, die eine Synthese von psychoanalytischen, körperorientierten und verhaltenstherapeutischen Methoden in der Psychotraumatologie suchen. Auf dem Symposium wird Ralf Vogt sowohl theoretische Konzepte der Täterintrojekte bzw. Täterimplantate, mögliche Behandlungsmethoden als auch neue Studienergebnisse in diesem Zusammenhang aus der ambulanten Praxis vorstellen.

 

Traumapotenziale iV Verleumdung und Verrat

der nächste Traumapotenziale-Kongress IV
vom 13. – 16.06.2013

Aufgrund der Änderung des Titels unserer Symposiumsreihe können Sie uns über unsere alte Webseite: www.koerperpotenziale.de sowie über unsere neue Webseite: www.traumapotenziale.de erreichen.