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Veranstalter:

Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie
Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie (gemeinnützige Organisation)
Fortbildung in trauma- und körperorientierter schulenübergreifender Psychotherapie

Trauma-Institut-Leipzig
Trauma-Institut-Leipzig an der Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie
Fortbildungszyklen für Traumafachberater und Psychotraumatherapeuten

Psychotraumazentrum Leipzig, e. V
Psychotraumazentrum Leipzig e. V.
SAFE®-Kurse - Sichere Ausbildung für Eltern zur Förderung einer sicheren Eltern - Kind - Bindung

Wiebke BrunsDipl.-Psych. Wiebke Bruns aus Berlin. Diplom-Psychologin, Mitbegründerin des Psychotraumazentrums Leipzig e.V., SAFE®-Mentorin (bindungsorientiertes Fortbildungsprojekt für werdende Eltern nach Brisch, LMU-München), Körpertherapeutin und staatlich geprüfte Sport- und Gymnastiklehrerin. Selbstständige Kursleitertätigkeit im Bereich Psyche und Körper. Mehrjährige klinische Tätigkeit als Psychologin. Seit 2003 Fortbildungen in trauma- und körperorientierter Psychotherapie am Trauma-Institut-Leipzig, Traumafachberaterin und seit 2006 Ausbildung zur tiefenpsychologischen Psychotherapeutin am Köln-Bonner-Ausbildungsinstitut (kbap).

Abstracts:

Frühe Intervention in der Schwangerschaft bis zum Ende des 1. Lebensjahres

Im ersten Teil des Vortrages soll eine Übersicht über die aktuellen Forschungsergebnisse im Bereich frühe Intervention und Videointervention gegeben werden. Es wird ein Augenmerk auf das Präventionsprogramm SAFE® (Sichere Ausbildung Für Eltern) unter besonderer Berücksichtigung des Feinfühligkeitstrainings speziell in Leipzig gelegt und Perspektiven aufgezeigt.
Das Präventionsprojekt, entwickelt von PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch (Dr. von Haunerschen Kinderspital München) richtet sich an werdende Eltern zum Aufbau einer guten Bindung zu ihrem Kind.
Anschließende werden einzelne Module des SAFE®-Programms von aktiven SAFE®mentoren vorgestellt und diskutiert. Das meist tabuisierte Ekelerleben in der Spätschwangerschaft, Geburt und im ersten Lebensjahr des Kindes soll auf der Grundlage von praktischen Erfahrungen aus SAFE®-Treffen anhand von anschaulichen Beispielen exemplarisch demonstriert werden. Eine anwendungsbezogene Achtsamkeitsübung zum Thema „Umgang mit Ekelgefühlen“ soll vorgestellt und in Ansätzen gleich ausprobiert werden. Das Ziel dieser körperorientierten Intervention ist einerseits ein bewusster (reflektierter) Umgang mit dem eigenen Ekel und andererseits eine gute innere Stabilisierung bei drohendem Überflutungs- oder Überforderungsserleben durch den Ekel. Wichtige Punkte des Vortrages können abschließend diskutiert und Fragen gestellt werden.

Bezugsliteratur:
Brisch, K. H.; Hellbrügge, T. (2003): Bindung und Trauma. Stuttgart: Klett-Cotta; Bowlby, J. (1995): Elternbindung und Persönlichkeitsentwicklung. Heidelberg: Dexter; Huber, M. (2005): Der innere Garten. Ein achtsamer Weg zur persönlichen Veränderung. Paderborn: Junfermann; Kluitmann, A. (1999): Es lockt bis zum Erbrechen. Zur psychischen Bedeutung des Ekels. In: Forum der Psychoanalyse. Bd. 15, Heft 3, S. 267–281; Leboyer, F. (1999): Geburt ohne Gewalt. München: Goldmann; Reddemann, L. (2001). Imagination als heilsame Kraft. Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren. Stuttgart: Klett-Cotta; Vogt, R. (2007): Psychotrauma, State, Setting. Gießen: Psychosozial-Verlag.

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